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Vereinshistorie

SCHALKER sein bedeutet ...

Schalke ist für jeden von uns mehr als nur ein Fußballverein. Die meisten von uns haben auch einen Heimatverein im Kleinen, und für die allermeisten von uns gilt natürlich: Zuerst kommt der Job und die Familie, aber Schalke nimmt das ganze Jahr über, und zwar, jeden Tag, einen Platz in unserem Leben ein.
Wenn wir unterwegs sind, immer ist ein Schal, ein Trikot, eine Fahne oder irgendein anderes Teil von Schalke dabei. Schalker gibt es in Lateinamerika, Südafrika, Island, USA - überall in der Welt und das, obwohl fast niemand von uns aus dem Ruhrgebiet stammt, Bergmann war und nur die allerwenigsten 1958 schon auf der Welt waren, als unser Schalke das letzte Mal Deutscher Meister war.

Und da beginnt der erste Unterschied zu vermeintlich erfolgreichen "bürgerlichen" Vereinen, wie z.B. den Bayern: Zum Gefühl ein Schalker zu sein, gehört stets, die bedingunslose Treue zum Verein, auch wenn es schlecht um diesen steht.
Gegen Bayern München haben alle deutschen Vereine ein ausverkauftes Haus. Das ist normal. Aber 38.000 gegen TUS Havelse, 64.000 gegen Blau-Weiss 90 Berlin, Tausende die kommen, wenn ein Flutlichtmast eingeweiht wird" (Oskar Siebert), das gibt es in Deutschland nur Schalke.
Und so beginnt auch unsere Geschichte Anfang der 90er Jahre, als Schalke ganz unten stand und in die Bedeutungslosigkeit abzustürzen drohte.
Keine ordentliche Gründungsversammlung mit Protokoll stand am Anfang, sondern die Angst, daß Schalke untergeht. Da waren eine Hand voll befreundeter, die voneinander wussten, dass Sie Schalke-Fans sind.
Und so fuhren wir nach Kassel, Havelse, Schweinfurt, Aschaffenburg und holten uns die eine oder andere "Klatsche" in der Fußballprovinz.
Nach den demütigenden 70 er Jahren, den Skandalen (und dem Spiessrutenlaufen der Fans in anderen Stadien, wo man uns hämisch empfing..."Schalke 04, Gangster vom Revier"), folgte der sportliche Niedergang in den 80 Jahren. Abstieg, Wiederaufstieg. Abstieg. Erneuter Wiederaufstieg. Und dann wieder Abstieg und die Angst vor dem totalen Aus, vier lange Jahre lang.
Aber immer flackerte das auf, was Schalke, das Ruhrgebiet und die Menschen so stark gemacht hatte: Der Glaube daran, dass es besser wird, das Prinzip Hoffnung. Und das ganze Land staunte: Fünf, sechsmal im Jahr flimmerte über die Fernseher, was uns mit Stolz erfüllte. Wieder ein Wochenende, wo nicht in der 1. Liga die meisten Zuschauer bei einem Spiel waren, sondern bei uns. Über 60.000 bei den Revierschlagern gegen MSV, VFL und die SG 09, gegen Blau-Weiss 90, Darmstadt 98.

Unsere Anfänge ...
So entstand 1995 ein lockerer Zusammenschluss von mehreren Personen, anfänglich vor allem auf der Achse Koblenz-Bendorf . Alles noch ohne Satzung und so en Gedöns, halt ein „Wilder Haufen". Man traf sich – man verabredete sich – man fuhr !.

Mailand ...
Mailand hat uns alle bewegt. Beim Finale waren ein Dutzend Mitglieder unseres Fanclubs dabei. Die zu Hause, die im Parkstadion und wir im Fußballmekka, durchlebten einen Tag und Abend lang alles an Gefühlen, die das Leben bietet: Von der Depression bis zum höchsten Glücksmoment. Manche sagen gar, sofern Sie keine Kinder haben oder verheiratet sind, dass um 23.30 Uhr, an jenem 21. Mai 1997, der glücklichste Moment Ihres Lebens war. Vieles hat einem an jenem Tag bewegt und zwar schon weit vor Spielbeginn. Der Platz am Dom, traditioneller Sammelpunkt der Fußballfans schon bei der Flussball-WM 1990, war gefärbt in Blau und Weiß. Wenn man aus dem Metroschacht ausgespuckt wurde oder zu Fuß um die Ecke kam und den Platz sah, bekam ein jeder von uns Gänsehaut. Für die 20- bis 25.000 Schalker, die den ganzen Tag auf diesem Platz waren, war es ein Adrenalinsstoss, den man nie vergisst. Manche meinen, der bewegendste Augenblick war, als "Willi das Kampfschwein" den 4. Elfer traf und alles klar war. Andere berichten, dass man da einfach leer und glücklich war und über dem Stadion schwebte. Einige schwören auf einem anderen Moment, als die Schalker Magie aufleuchtete, nämlich nach Zamaoranos 1:0 Tor in der 85 min.
Dazu muss man wissen: Die ganze Partie über beherrschte der Schalker Fanblock mit seinen Gesängen deutlich die zahlenmäßig überlegene Tifosi.
Aber als das 1:0 fiel, bebte das Stadion in seinen Grundfesten. Alles vibrierte und es war trotz des Schocks ein bewegender Moment. Für uns als Fans kam es einem K.O. gleich. Alle glaubten, dass der Traum 5 Minuten vor Schluss ausgeträumt war. Zwei vielleicht drei Minuten waren wir alle gelähmt, aber was dann passierte war für viele der noch bewegendere Moment, als das gewonnene Elfmeterschiessen. 88 min, waren rum, die Tifosi sangen was das Zeug hielt und wir alle schauten verzweifelt Löcher in den Abendhimmel, bis irgendwo bei uns im Block irgendwelche genialen Jungs plötzlich, aus einigen wenigen Kehlen ein neues Lied anstimmten ("Hallleluja"-Melodie): Wir sind stolz auf unser Team, FC Schaalke...."

Es war, wie wenn ein leerer Akku wieder lädt, im Dominoeffekt breitete sich das unbekannte Lied über die Südseite des Meazza-Stadions, unsere Lebensgeister erwachten und wir brüllten es mit Stolz in die Nacht und in Richtung Spieler, die zu merken schienen, das war wie eine Befreiung....es bedeutete soviel wie: "Wir können verlieren, aber trotzdem Danke für das schöne Jahr." Es war der Gänsehaut-pur-Moment schlechthin. Noch nie haben wir so viele erwachsene Menschen um uns herum weinen sehen und die sich Ihrer Tränen nicht schämten (und selbst bei der Erinnerung kommt es immer wieder, wie jetzt schon wieder beim schreiben). So was kann man nur mit einem Fußballverein wie Schalke 04 erleben, aber nicht mit Bayern München und nicht mit ..... .

Unser Fan-Club heute ...
Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Unser S04 feierte einige Erfolge ( Meister der Herzen, drei Pokalsiege). Im November 1999 kam es zu unserer „Gründungsveranstaltung" auf der, immerhin schon über 20 Mitglieder, unseren ersten ordentlichen Vorstand wählten und eine Satung zum e.V. verabschiedeten. An der JHV im März 2001 konnte man immerhin schon über 150 Mitglieder begrüßen Bis heute ist unser Fan-Club aufgrund einer sehr guten Fan-Club-Arbeit zum größten Schalke-Fan-Club in Rheinland-Pfalz angewachsen. Zur Zeit haben wir fast 480 Mitglieder. Zu allen Bundesliga-Heimspielen wird immer ein Bus eingesetzt. Desweiteren besuchen wir in der Saison einige Auswärtspiele, die teilweise ebenfalls mit dem Bus gefahren werden. Man kann aber eigentlich sagen: Unser Fan-Club ist auf jedem Spiel, egal wo und wann durch Mitglieder vertreten.
Seit 2000 sind wir auch Mitglied des Bezirk 9 im SchalkerFanClubVerband (SFCV), in dem immerhin über 1000 Fan-Clubs mit fast 90.000 Schalkern organisiert sind. Auch hierdurch gibt es einige Termine (Bezirkstreffen, Spielerempfänge u.ä.), die von uns besucht werden.

Unsere Ziele...
Wir legen sehr viel Wert auf ein harmonisches Miteinander innerhalb des Fan-Clubs und auf unseren Fahrten. Jedes Mitglied das nicht im Ansehen und Sinn unseres Fan-Clubs und dem des FC SCHALKE 04 handelt wird vom Vorstand ausgeschlossen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Gewalt und politisch motivierten Zielen. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des Fantums und das Ansehen des FC SCHALKE 04 in unserer Gesellschaft. Der Kontaktaufbau und die Kontaktpflege zu anderen Fan-Clubs wird von uns angestrebt.



Fanclub Schalke 04

Deutsches Eck, Koblenz e.V.

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